Newsletter 6 / April 2026

Inhalt:

Gewinnspiel

Mit diesem kleinen Gewinnspiel möchte ich die Anzahl der Olivenbaum-Abonnent:innen deutlich zu erhöhen — und dabei könnt ihr helfen: Fragt doch in eurem Freundes-, Familien- oder Bekanntenkreis, ob jemand Interesse an einer Olivenbaumpacht hat. Sobald sich jemand über baumpacht.vanimo.de anmeldet und bei der Baumbestellung im Kommentarfeld euren Namen angibt, habt ihr bereits gewonnen (alle Menschen, die sich selbst für ein neues Abo anmelden, schreiben bitte nur "Gewinnspiel" ins Kommentarfeld):

Ihr erhaltet in jedem Fall ein Glas frische Oliven aus der neuen Ernte 2025, die ich bald abfüllen werde.

 

Postkarte

Zusätzlich nehmt ihr für jedes neue Baum-Abo, das über eure Empfehlung zustande kommt, mit einem Los am Gewinnspiel teil. Konkret bedeutet das:

  • 1 geworbenes Abo = 1 Los
  • 2 geworbene Abos = 2 Lose
  • 3 geworbene Abos = 3 Lose
  • usw. ...
  • oder in kurz: Je mehr Menschen ihr überzeugt, desto höher eure Gewinnchance!

Das Gewinnspiel läuft bis zum 14.05.2026. Alle Lose kommen in eine Lostrommel. Die Ziehung erfolgt durch eine unabhängige Person (Hofliebe Staff). Die Gewinner:innen werden anschließend per E-Mail benachrichtigt. Sollten weniger Preise als Gewinner:innen vorhanden sein, entfallen ggf. der 3. und/oder 2. Platz. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Eure Gewinne:

1. Platz Ein Ticket für ein Hofliebe-Event („1 Tisch 4 Gänge“ oder „Hofliebe trifft…“) oder alternativ 2 Tickets für einen Hofliebe-Brunch

2. Platz Ein Vanimo-Genusspaket mit:
- 1 × Olivenöl (0,5 l) nach Wahl
- 1 × Oliven (Glas oder Beutel) nach Wahl
- 1 × Tapenade (100 g) nach Wahl und Verfügbarkeit

3. Platz 1 × 0,25 l BönnschÖl – unsere Jahres-Sonderedition

Neues aus dem Olivenhain – die Rettungsaktion

Mein Nachbar Gazi hat die Bäume auch dieses Jahr wieder fachgerecht beschnitten. Dieser jährliche Schnitt dient vor allem der Gesunderhaltung, fördert das Wachstum und steigert den Ertrag. Dabei werden jüngere, aufrechte Triebe stehen gelassen und ältere Äste entfernt, sodass eine lichte Krone entsteht – in Griechenland sagt man: „Der Vogel muss durchfliegen können.“

Mitte Februar bin ich dann nach Griechenland gefahren, um unter anderem die jährliche Düngung vorzunehmen. Meine Bio-Düngerberaterin Maria, die ihrem Laden am Markt von Kalamata hat, empfahl mir, Calcium und Schwefel auszubringen. Dass es am Vortag stark geregnet hatte, erschien mir zunächst unproblematisch. Als ich dann aber beladen mit 300kg Dünger auf den Olivenhain fuhr, merkte ich, dass der Boden ziemlich weich war. Oben angekommen, düngte ich zunächst die obere Hälfte der Bäume. Beim Wenden Richtung Ausfahrt passierte es dann: Das Auto blieb stecken, die Vorderräder sanken ein und trotz mehrerer Versuche kam ich nicht mehr heraus.

Matschauto

Nach diversen erfolglosen Versuchen, rief ich also meinen Freund Yiannis an, einen Taxifahrer, den ich in Kalamata am Flughafen kennengelernt hatte. Yiannis spricht perfekt deutsch, ist er doch selber in Bonn aufgewachsen. Er kam mit einem Freund, beide mit allradgetriebenen Autos. Zuerst versuchten sie es mit einem Auto, dann mit beiden gleichzeitig – ohne Erfolg. Der Boden war zu weich.

Daraufhin sind die beiden ins nächste Dorf gefahren und kamen dann mit einem Albaner zurück, der einen uralten Henschel-Traktor fuhr. Mit einem Stahlseil und der guten deutschen Wertarbeit gelang es ihm dann, mein Auto aus dem Schlamm zu ziehen – allerdings versenkte er den Wagen dann direkt in die nächste Furche, die bei den vorherigen Versuchen entstanden war. Dort blieb es erneut stecken, und schließlich riss das Seil. Nun rief der erste Traktorfahrer einen Kollegen mit einem weiteren Traktor an; diesmal ein nagelneuer mit extrem breiten Rädern ausgestattet. Mit zusammengeknoteten (!!) Stahlseil gelang es schließlich, mein Auto herauszuziehen und rückwärts an der Anhängerkupplung bis zum Weg unterhalb des Olivenhains zu ziehen. Was für eine Matsche!

 

Neue Partnerschaften

Ich habe mich in den vergangenen Wochen und Monaten um neue Partnerschaften, sowohl in Griechenland, als auch hier rund um Bonn bemüht. Einerseits möchte ich meine Angebotspallette - insbesondere die von Bio-Produkten - auf eine breitere Basis stellen, andererseits bin ich immer auf der Suche nach weiteren Vertriebspartner:innen.

 

  • Panagiotis Georgiopolis

    Panagiotis ist ein pensionierter Luftwaffenoffizier, der seit Corona das Erbe seiner Familie - etwa 4000 Olivenbäume - pflegt und diese biozertifiziert bewirtschaftet. Von Panagiotis beziehe ich Olivenöl (Bio!), Tafeloliven und Olivenpaste als Ausgangsprodukt für meine Tapenaden.

  • Katerina & Stavros Nikoloupolis - Greek Olive Oil

    Katerina & Stavros haben ihr Hobby zum Beruf gemacht und betrieben eine große Handels- und Abfüllanlage beim Flughafen in Kalamata, sie handeln ausschließlich mit Bio-zertifizierten Produkten wie Olivenöl, Oliven und Feigen. Im Mai wollen wir vor Ort gemeinsam Tapenaden nach meinen Rezepten herstellen.

  • Ponyhof zu verkaufen

    An der Kölnstraße, nah am Ring gelegen, bietet der Ponyhof verschiedenste kulinarische Events an, sehr gut besucht sind die offenen Käse & Weinverköstigungen Donnerstags und Freitags. Julia & Ernst, die Inhabenden, sind spezialisiert auf edle Weine und hervorragende alkoholfreie Alternativen und auf gutes Essen. Da passt mein Olivenöl hervorragend ins Konzept und ist dort auch vorrätig.

  • Kaufmannsladen Königswinter & Südstadt

    Nicolas Schild, der Inhabende, ist zwar ursprünglich Geograph, seit Jahren aber Gastronom und Ladeninhaber in Königswinter. Das Konzept präsentiert sich als "Kulturcafé - Buchladen - Veranstaltungsort & Laden für Besonderes, Geschenke und Souvenirs", wobei dort vornehmlich kulinarische Spezialitäten und Kuriositäten angeboten werden. Seit einigen Wochen gibt es nun ein Pendant am Bonner Talweg und seit Mitte März kann man in beiden Läden auch mein Olivenöl erwerben.

Verwendung Olivenöl in der Küche


Ich denke, dass die meisten von euch schon wissen, was sie mit ihren Olivenöl so anstellen können und was besser nicht. Trotzdem, hier noch ein paar Tips, die vielleicht auch mit dem ein- oder anderen Märchen aufräumen.

Olivenöl hoch erhitzen? Ja, aber.
Ja, ihr könnt extra natives Olivenöl durchaus hoch erhitzen. Es eignet sich zum Braten, Dünsten und Backen bis etwa 180 °C. Allerdings leidet dabei vor allem der Geschmack – und genau dafür wird es ja schonend unter 27 °C gepresst.
Kleiner Hinweis: Meine Öle sind ungefiltert. Wenn ihr sie stark erhitzt, solltet ihr den Teil mit möglichen Trübstoffen meiden, da diese beim Erhitzen bitter werden können.

Bratolivenöl? Lieber nicht.
Bratolivenöl wird meist aus dem sogenannten Trester gewonnen – also dem Rest, der nach dem Pressen übrig bleibt. Das darin enthaltene Öl wird chemisch extrahiert. Alternativ wird Olivenöl raffiniert oder aus minderwertigen Oliven extrahiert und als „Bratolivenöl“ verkauft. Auch wenn solche Öle manchmal mit etwas extra nativem Olivenöl versetzt werden, bringt euch das geschmacklich wenig (siehe Punkt 1).

Mein Fazit: Zu teuer für das, was es ist. Für's Braten tut es auch ein einfaches raffiniertes Sonnenblumen- oder Rapsölkönnen.

Salatsauce & Aioli – Vorsicht beim Mixen!
Vielleicht habt ihr schon einmal versucht, Aioli mit Olivenöl aufzuschlagen – und euch über die Bitterkeit gewundert. Das liegt daran, dass extra natives Olivenöl empfindlich auf starkes Mixen reagiert: Dabei werden Polyphenole aufgespalten, was letztlich für eine unangenehme Bitterkeit sorgt. Dasselbe gilt übrigens auch für Salatdressings, deshalb mein Tipp: Olivenöl immer erst zum Schluss unterrühren. Für Aioli verwende ich zunächst ein neutrales Öl und gebe das Olivenöl erst am Ende dazu.

Und zur Aioli noch ein Sondertip: Ohne Ei geht es hervorragend mit Soja-Milch. Das hat auch den Vorteil, dass die Aioli wesentlich länger haltbar ist ;-)

Unser Ferienhaus auf der Halbinsel Mani


Viele von euch haben es gehört, aber ich habe es hier noch nie richtig erzählt: Der eigentliche Anfang von vanimo-Olivenöl geht zurück auf unseren Hausbau auf der Halbinsel Mani. Die Idee dazu entstand ganz spontan auf unserer ersten gemeinsamen Familienreise nach Griechenland im Mai 2018. Ein Jahr später, im Sommer 2019, haben wir ein Grundstück nahe Agios Nikolaos auf der Halbinsel Mani im Olivenhain gekauft - und waren fortan stolze Besitzende von gut 20 Olivenbäumen...

Unser Haus

Dann kam Corona und die Baugenehmigung, aber wir konnten erst im Juni 2020 mit einem der ersten Flüge nach dem ersten Lockdown runter fahren. Vor Ort hieß es dann: schnell Entscheidungen treffen – Fliesen, Farben, Ausstattung. Im Oktober 2020 haben wir das Haus schließlich übernommen – anfangs mit Strom vom Nachbarn und noch ziemlich improvisiert eingerichtet.

Das Haus liegt mitten in einem Olivenhain, etwa 500 Meter vom Meer entfernt. Mit großem Wohn- und Kochbereich, zwei Schlafzimmern, offener Empore, Terrasse, Dachterrasse mit Meerblick und Pool bietet es alles, was man zum Ankommen und Bleiben braucht. Die Umgebung ist beeindruckend: Schon die Fahrt von Kalamata über die Berge eröffnet weite Blicke auf das Ionische Meer und das Taygetos-Gebirge. Je weiter man nach Süden fährt, desto ursprünglicher und stiller wird die Landschaft.

Ursprünglich war das Haus als Ferienhaus gedacht. Inzwischen ist es für uns ein zweites Zuhause geworden. Trotzdem vermieten wir es – an Freunde, Bekannte und Menschen, zu denen wir einen Bezug haben. Also auch zu euch Olivenbaum-Abonennt:innen

Wenn ihr also Lust habt, ein paar Tage genau dort zu verbringen: Meldet euch gern.